
Anbau an eine klassizistische Villa






Der Erweiterungsbau wird als eigenständiger Zwischenraum inszeniert, der die klassizistische Villa begleitet und sich konstruktiv bewusst vom Bestand löst. Er verbindet Garage, Entrée und Wintergarten mit dem Garten. Seine Materialität nimmt Bezug auf die Verkehrs-, Orangerie- und Begleitbauten der Entstehungszeit des Hauses.
Eine durchlaufende Stampflehmwand prägt den Raum und greift in ihrer erdigen Farbigkeit die Töne des vorhandenen Klinkers auf. Sie bildet den massiven Gegenpol zur filigranen Stahl-Glas-Konstruktion. Elliptisch gewölbte, seilunterspannte Dachträger überspannen den geschlossenen, über ein Oberlicht belichteten Eingangsbereich und den südlich anschließenden glasgedeckten Wintergarten. Ein galerieartiger Steg führt entlang der historischen Fassade zu einem Balkon über dem Pool mit Blick über Garten und Stadt. Großformatige Stahlzargen rahmen den Zugang und den Übergang zum Garten; die Glasfassade zum Pool lässt sich weit öffnen. Stampflehm, ornamentale Keramikbeläge, sichtbarer Stahl und textile Verschattung übersetzen die klassizistische Formensprache in eine zeitgenössische Konstruktion. Die thermisch aktivierte Speichermasse der Stampflehmwand puffert Temperatur- und Feuchteschwankungen und unterstützt ein ausgeglichenes Raumklima nach dem Prinzip historischer Orangerien.
Wiesbaden, Hessen
2023
1-2
185 m²
Privat
Bruno Johannbroer
Paul Johannbroer

Anbau an eine klassizistische Villa
Der Erweiterungsbau wird als eigenständiger Zwischenraum inszeniert, der die klassizistische Villa begleitet und sich konstruktiv bewusst vom Bestand löst. Er verbindet Garage, Entrée und Wintergarten mit dem Garten. Seine Materialität nimmt Bezug auf die Verkehrs-, Orangerie- und Begleitbauten der Entstehungszeit des Hauses.
Eine durchlaufende Stampflehmwand prägt den Raum und greift in ihrer erdigen Farbigkeit die Töne des vorhandenen Klinkers auf. Sie bildet den massiven Gegenpol zur filigranen Stahl-Glas-Konstruktion. Elliptisch gewölbte, seilunterspannte Dachträger überspannen den geschlossenen, über ein Oberlicht belichteten Eingangsbereich und den südlich anschließenden glasgedeckten Wintergarten. Ein galerieartiger Steg führt entlang der historischen Fassade zu einem Balkon über dem Pool mit Blick über Garten und Stadt. Großformatige Stahlzargen rahmen den Zugang und den Übergang zum Garten; die Glasfassade zum Pool lässt sich weit öffnen. Stampflehm, ornamentale Keramikbeläge, sichtbarer Stahl und textile Verschattung übersetzen die klassizistische Formensprache in eine zeitgenössische Konstruktion. Die thermisch aktivierte Speichermasse der Stampflehmwand puffert Temperatur- und Feuchteschwankungen und unterstützt ein ausgeglichenes Raumklima nach dem Prinzip historischer Orangerien.
Wiesbaden, Hessen
2023
1-2
185 m²
Privat
Bruno Johannbroer
Paul Johannbroer






Projekte aus der Büropraxis mit Fokus auf nachhaltiger Architektur, der Transformation von Bestandsgebäuden sowie materialgerechten und ressourcenschonenden Konstruktionen.
Arbeiten aus wissenschaftlicher Mitarbeit und Lehraufträgen an der Technischen Universität Darmstadt sowie der Hochschule Mainz. Im Fokus stehen die Entwicklung von Prototypen, Mock-ups und der Einsatz digitaler Werkzeuge.
© 2026 johannbroer architektur+städtebau
Projekte aus der Büropraxis mit Fokus auf nachhaltiger Architektur, der Transformation von Bestandsgebäuden sowie materialgerechten und ressourcenschonenden Konstruktionen.
Arbeiten aus wissenschaftlicher Mitarbeit und Lehraufträgen an der Technischen Universität Darmstadt sowie der Hochschule Mainz. Im Fokus stehen die Entwicklung von Prototypen, Mock-ups und der Einsatz digitaler Werkzeuge.
© 2026 johannbroer architektur+städtebau
M.Sc. Architektur | Freier Mitarbeiter
Freie Mitarbeit | Johannbroer Architektur+Städtebau
Werkstudent | Klaus Leber Architekten
Projektmitarbeit | CHOEHACKH Architekten
Vorstandsarbeit | AIESEC Korea Seoul, Südkorea
Praktikum | Studio Thomás Saraceno
Lehrauftrag | Technische Universität Darmstadt
Fachgebiet Entwerfen und Raumgestaltung | Prof. Dipl.-Ing. Johanna Meyer-Grohbrügge
Entwerfen I, Raumgestaltung II
Auslandsaufenthalt | Seoul National University
Masterstudium Architektur | Technische Universität Darmstadt
Bachelorstudium Architektur | Hochschule Darmstadt
Dipl.-Ing. Architekt AKH | Geschäftsführer
Bürogründung
Eintrag im Berufsverzeichnis | Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Mitarbeit in verschiedenen Architektur- und Städtebaubüros:
- Dietz Joppien Architekten AG BDA Frankfurt a.M. und Potsdam
- Donaldson + Warn Architects (Perth, Australien)
- Hoechstetter + Partner Architekten BDA, Darmstadt
- Trojan Trojan und Partner Architekten und Städtebauer BDA DWB, Darmstadt
- Paul Johannbroer Architekt, Wiesbaden
Lehrauftrag | Hochschule Mainz
Entwurf , Integrale Planung, Gebäudetechnologie + BIM | Vertretung Prof. Gero Quasten
Wissenschaftlicher Mitarbeiter | Technische Universität Darmstadt
Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetechnologie | Prof. Dipl.-Ing. Anett-Maud Joppien
Leitung des Lighting Studio
Forschungsaufenthalte | Cornell University AAP Ithaca | Dr. Timur Dogan
Studium Architektur | Technische Universität Darmstadt | Diplomarbeit bei Meinrad Morger
Studium Forstwissenschaften | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.